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FaschingFaschingskostüme gestern und heuteWann immer die Karnevals- oder Faschingszeit ihren Höhepunkt erreicht, sieht man sie an allen Ecken und Enden: Faschingskostüme in abertausenden von Formen und Farben. Woher kommt die Tradition des Kostümierens eigentlich und wie wird diese Tradition heute noch begangen? Die Wurzeln des Faschings sind vielfältig und besitzen vor allem regional einige Unterschiede in ihrer Entstehung. Waren Fasching und Karneval im Westen Deutschlands schon seit einigen Jahrhunderten eher ein letztes, ausgelassenes Fest vor der anstehenden Fastenzeit, liegt im Süden Deutschlands der Schwerpunkt eher auf der Austreibung des Winters zur baldigen Begrüßung des Frühlings und der Erntezeit. Diese Austreibung wurde mit schaurigen, uns heute an Hexen oder Dämonen erinnernden Masken aus Holz, oft durch dunkle Gewänder begleitet, begangen. Im Laufe der Jahrhunderte breitete sich die Kostümierung zur Faschingszeit über immer weitere Regionen aus. Die eher schaurigen Masken und Perücken wurden dabei je nach Landstrich zu fröhlichen und heiteren Masken umfunktioniert, die eher in die festliche und heitere Stimmung dieser Gegenden passten. Diesen heiteren Grundgedanken besitzen viele Faschingskostüme auch heute noch. Gerade für Kinder steht die Möglichkeit sich zu verkleiden und mit Make-Up anzumalen weit vor der alten Tradition und den eigentlichen Gründen der Kostümierung. So wird dieser Tage der Karneval - von Kindern wie von Erwachsenen - dafür genutzt, einmal im Jahr in eine gänzlich andere Haut zu schlüpfen, ob als Polizist, Tier oder Fabelwesen. In der südlichen Hälfte Deutschlands wird dennoch auch heute noch die Tradition des Faschings und der Faschingskostüme gepflegt - böse dreinschauende Holzschnitzmasken sollen heute wie damals den Schnee und die Kälte vertreiben.
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